ONLINE KÜNSTLERGESPRÄCH

Alexander Ghedi Weheliye im Gespräch mit James Gregory Atkinson

Sonntag, 6. März, 20:00 Uhr

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

 

Das Künstlergespräch zwischen James Gregory Atkinson und dem Wissenschaftler Alexander Ghedi Weheliye wird verschiedene Aspekte der in der Ausstellung verhandelten Themen vertiefen: Der Körper als Archiv, die konstruierte Angst vor Schwarzer Männlichkeit und postkoloniale Perspektiven auf institutionellen Rassismus in westlichen Ländern.

Die erste institutionelle Einzelausstellung des deutsch-amerikanischen Künstlers James Gregory Atkinson umfasst seinen neuen Film 6 Friedberg-Chicago, der in einer ehemaligen US-Army-Kaserne in Friedberg gedreht wurde, sowie ein umfangreiches nichtlineares Archiv, das sich mit der Geschichte Schwarzer Soldaten in Deutschland und deren Nachkommen auseinandersetzt. Atkinson hat es gemeinsam mit Mearg Negusse (Kunsthistorikerin) und Eric Otieno (Soziologe und Politikwissenschaftler) erarbeitet. Der Film wurde u.a. mit Mitteln der Villa Aurora L.A. ermöglicht.

James Gregory Atkinson (*1981 in Bad Nauheim, lebt in Frankfurt am Main) studierte bei Douglas Gordon an der Städelschule, Frankfurt und erhielt Stipendien und Künstlerresidenzen in der Villa Aurora, Los Angeles (2016), der Jan Van Eyck Akademie, Maastricht (2017) sowie ein Atelierstipendium der Hessischen Kulturstiftung in New York (2018).

Alexander Ghedi Weheliye (*1968 in Nordhausen) studierte in Berlin und New Jersey und ist heute Professor für African American Studies an der Northwestern University, USA, wo er Schwarze Literatur und Kultur, kritische Theorie, soziale Technologien und Populärkultur unterrichtet. Neben zahlreichen Aufsätzen in Zeitschriften und Sammelbänden ist er Autor von Phonographies: Grooves in Sonic Afro-Modernity (Duke UP, 2005) und Habeas Viscus: Racializing Assemblages, Biopolitics, and Black Feminist Theories of the Human (Duke UP, 2014).

 

Eine Kooperation von Dortmunder Kunstverein und Villa Aurora

Bitte um Anmeldung per E-Mail an: visit(et)dortmunder-kunstverein.de

 

Mit freundlicher Unterstützung von








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