AUSSTELLUNGSGESPRÄCH

mit Britta Peters (Urbane Künste Ruhr) / KLEINER FREITAG

Donnerstag, 21. Oktober, 19:00 Uhr

AUSSTELLUNGSGESPRÄCH / KLEINER FREITAG*
Britta Peters (Künstlerische Leiterin, Urbane Künste Ruhr) im Gespräch mit Rebekka Seubert
über Kunst und öffentlichen Raum

Britta Peters arbeitet als Kuratorin mit Schwerpunkt Kunst im öffentlichen Raum. Seit 2018 ist sie die künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Zuvor war sie im Team mit Kasper König und Marianne Wagner Kuratorin der Skulptur Projekte Münster 2017 und neben verschiedenen freien Projekten von 2008 bis 2011 Leiterin des Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg. In Zusammenarbeit mit dem Excellenzcluster "Normative Orders" realisierte sie 2012 die Ausstellung "Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen" im Frankfurter Kunstverein, auf die 2014 das Projekt "Krankheit als Metapher. Das Irre im Garten der Arten" an verschiedenen Orten in Hamburg folgte. Für die Jahre 2020-2022 ist sie Mitglied der Jury für Kunst im öffentlichen Raum in Wien.

Anmeldung: kleinerfreitag(et)stadtdo.de / * Jeden Donnerstag finden ab 19 Uhr abwechslungsreiche Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im und am Dortmunder U statt.

 

Das fiktive Verb „chaflear“ (dt. chaflieren) ist Ausgangspunkt der neuen Ausstellung von Iván Argote (*1983 in Bogotá, COL). Dieser Neologismus ist namensgebend für „Plaza del Chafleo“, ein Film Argotes über einen fiktiven Ort, an dem Menschen durch ihre Handlungen die Bedeutung dieses Worts bestimmen. Chaflieren kann sich sonnen, küssen oder protestieren bedeuten, raven, langsam laufen, buddeln oder balancieren: Das Verb befragt unsere symbolische und physische Nutzung des öffentlichen Raums sowie die Möglichkeiten, die er zu Begegnung und gemeinsamem Handeln bietet.

Mit Videos, Zeichnungen, einer großformatigen Bodenarbeit aus Beton und einer Posterkampagne befragt der kolumbianische Künstler unser Verhältnis zum „Anderen“ sowohl auf zwischenmenschlicher und ontologischer Ebene als auch im globalen, historischen und geopolitischen Kontext. Humor und Affekte sind für ihn subversive Instrumente zur Kritik an politischen und gesellschaftlichen Umständen in einer globalisierten Welt. Mit seinen Werken schafft er Orte des Dialogs.

Die Ausstellung im Dortmunder Kunstverein ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland. Er lebt und arbeitet in Paris.

 

Die Ausstellung wird freundlich gefördert durch

Das Rahmenprogramm wird gefördert durch

 


















Iván Argote: Still aus La Plaza del Chafleo, 2018; Video HD, digital 4K, 15’06’’

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