James Gregory Atkinson

Trickster troping

Titel: James Gregory Atkinson: Trickster troping
Jahr: 2021
Material: Siebdruck
Maße: 38 x 56 cm
Auflage: 20 + 5AP
Preis: 350 €

Eine englische Übersetzung aus dem Jahr 1841 erfand das Gerücht, dass es sich bei dem Geist Èṣù um den Teufel handelt. Èṣù steht stets an der Schnittstelle divergierender Kräfte in der traditionellen Religion der nigerianischen Yoruba, die mit dem transatlantischen Sklavenhandel als Candomblé und Santeria nach Brasilien und Kuba importiert wurde. Zwar stellt James Gregory Atkinson auch die buchstäbliche Verteuflung dieser westafrikanischen, religiösen Symbole und Figuren zugunsten einer christlichen Missionierung des afrikanischen Kontinents in Frage, doch interessiert ihn vielmehr die Allgeschlechtlichkeit, Vielschichtigkeit und Gegensätzlichkeit der Darstellung. In ihr sieht Atkinson eine Möglichkeit ein jahrhundertealtes, westliches Konzept der Binarität der Geschlechter, durch ein komplexeres zu ersetzen.

Text: Eric Otieno  

  

James Gregory Atkinson (*1981 in Bad Nauheim) studierte von 2007-10 Fotografie am Lette Verein in Berlin, anschließend Bildende Kunst an der Frankfurter Städelschule (Meisterschüler Klasse Douglas Gordon, 2011-16) und absolvierte 2015 ein Auslandssemester an der Cooper Union Hochschule New York. Er erhielt Reise-, Arbeits- und Atelierstipendien der Villa Aurora, Los Angeles (2016), der Jan Van Eyck Akademie, Maastricht (2017) sowie der Hessischen Kulturstiftung in New York (2018).



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