Kerstin Brätsch

Unstable Talismanic Rendering _HomoSacer (with gratitude to master marbler Dirk Lange)_mobile version

Titel: Kerstin Brätsch: Unstable Talismanic Rendering _HomoSacer (with gratitude to master marbler Dirk Lange)_mobile version
Jahr: 2021
Material: Seidentuch
Maße: 90 x 90 cm
Auflage: 20, signiert im Druck + 10AP
Preis: 119 €, für Nichtmitglieder: 220 €

 

Die Malerin Kerstin Brätsch hat in den letzten fünfzehn Jahren ein außergewöhnlich vielfältiges Werk geschaffen, das sich um Malerei als Medium und als historischer Referenzrahmen dreht. Ihr Seidentuch für den Dortmunder Kunstverein entspringt aus einer 2013 begonnen Serie von Marmorierungen, die in ihren abstrakten Formen vielfältige Assoziationen eröffnen. Man meint darin Körper, Gesichter, aber auch topographische Anordnungen oder Zellsysteme zu erkennen. Die Marmorierungen bewegen sich also in einem transformativen Spektrum von Mikro- zu Makro-Perspektive, sie erlauben ein Ein- und Auszoomen aus dem Bild. Gleichzeitig haftet ihnen eine archaische Qualität an, die sich aus den basalen Gestaltungsmöglichkeiten bei dieser Technik ergibt.

Text: Patrizia Dander

 

Kerstin Brätsch (*1969 in Hamburg, lebt in Berlin, New York) studierte bei Prof. Lothar Baumgarten an der Universität der Künste, Berlin (2001-08) sowie an der Columbia University, New York (2005-07). Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Einzelausstellungen wie im LUMA, Arles (2021), im MOMA, New York (2019) und im Museum Brandhorst, München (2017) zu sehen. Zusammen mit Debo Eilers (*1974 in Texas) gründete sie die Künstlergruppe KAYA, mit Adele Röder arbeitet sie seit 2007 als DAS INSTITUT zusammen.

 


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