Eran Nave

Yom Shishi (Friday)

Jahr: 2021/22
Material: Polystyrol, Wachskerze
Maße: verschieden
Auflage: 3 ähnliche Unikate
Preis: je 450 €

Yom Shishi (Friday) wurde erstmals im letzten Raum in Naves Einzelausstellung "Hunchback Clock" präsentiert. Dieser als Tempel konzipierte Raum war mit Lautsprechern ausgestattet, deren Design menschlichen Gesichtern – Kantoren – ähnelte. Während die Lautsprecher in der Mitte des Raumes standen, hing Friday neben ähnlichen Werken an der Wand. Gemäß Naves intuitiver künstlerischer Herangehensweise, entstand die Serie aus einer Mischung aus Epiphanie und Versehen. Eine auf der Straße aufgelesene Styroporplatte schnitt Nave im Atelier zunächst in eine ovale Form, in die er anschließend zwei Kerzen platzierte und anzündete, so dass die Flammen einen Hohlraum in das Material brannten, ohne es vollständig zu zerstören. Das Ergebnis ist dieses "Urgesicht", das einen mit leuchtenden Augen anstarrt, eine optische Täuschung, die durch das Zusammentreffen dieses leicht entzündlichen Materials mit dem umgebenden Licht entsteht.

Text: Nicola Trezzi, Kurator, Direktor CCA Tel Aviv-Yafo (aus dem Englischen übersetzt)

 

Eran Nave (*1979 in Rehovot, ISR, lebt und arbeitet in Tel Aviv) studierte an der Bezalel Academy of Art and Design in Tel Aviv and Jerusalem, Israel. Seine Arbeit wurde in internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert. Zuletzt zum Beispiel im Dům umění, Brünn (2019); Hazit Gallery, Tel Aviv (2018); Dittrich & Schlechtriem Gallery, Berlin (2019) sowie dem Dortmunder Kunstverein (2022). Außerdem co-kuratierte Eran Nave die Gruppenausstellung BLADE MEMORY II zusammen mit Naama Arad und I.S Kalter im Dortmunder Kunstverein (2022).

Eran Nave: Yom Shishi (Friday), 2022 #1 # 1 37 x 25 x 3 cm

Eran Nave: Yom Shishi (Friday), 2022 #2  # 2 49 x 28 x 4,5 cm

Eran Nave: Yom Shishi (Friday), 2022 #3 # 3 45 x 28 x 4 cm



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