Lina Hermsdorf

Being A Vertebrate

4. September bis 11. Oktober 2020

>> Please scroll down for English version 

Performance & Eröffnung: 

Do, 3. September, 19 Uhr
und
Sa, 5. September, 14 Uhr

Die Künstlerin und Choreografin Lina Hermsdorf (*1985 in Hamburg, lebt und arbeitet in London) schafft in ihren prozesshaften, zeitbasierten Werken narrative Situationen, die den Körper in seiner An- und Abwesenheit in den Mittelpunkt stellen. Ihre Performances, Installationen und Filme untersuchen die veränderte Wahrnehmung von Leben durch Technologie und setzen sie in Bezug zu natürlichen Optimierungsprozessen. 

In ihrer eigens für die Räumlichkeiten des Dortmunder Kunstvereins entstandenen Performance und Ausstellung Being A Vertebrate arbeitet Lina Hermsdorf mit der Tänzerin Jessie Jing zusammen und reflektiert die Beziehung von Wachstum und Stillstand. Die neue Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Diapause, einem Zustand, in dem bestimmte Tiere klimabedingt ihren Energiebedarf einschränken und ihre Entwicklung unterbrechen können. Sie wirft die Frage auf, was uns als wachsende und zerfallende Organismen, als Wirbeltiere, als Menschen und als Individuen in unseren Lebenszyklen verbindet und was uns trennt und unterscheidet.

PROGRAMM

MI, 2. SEPTEMBER, 18:30 UHR:
WORK IN PROGRESS

Mitten im Ausstellungsaufbau ermöglichen wir gemeinsam mit Lina Hermsdorf und Jessie Jing einen Blick in das Making-of, stehen für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.
Für Mitglieder und Förderer des Kunstvereins.

DO, 3. SEPTEMBER, 19:00 UHR
ERÖFFNUNG & PERFORMANCE
Begrüßung: Marion Edelhoff (Vorsitzende)
Einführung: Rebekka Seubert (Künstlerische Leiterin)
Performance: Lina Hermsdorf und Jessie Jing

SA, 5. SEPTEMBER, 14:00 UHR
ERÖFFNUNG & PERFORMANCE
Performance: Lina Hermsdorf und Jessie Jing

SA, 19. SEPTEMBER, 16:00 – 21:00 UHR
ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
zu jeder vollen Stunde im Rahmen der 20. Dortmunder DEW-21 Museumnacht
Genauere Informationen unter
https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museumsnacht/start_museumsnacht/index.html

SO, 27. SEPTEMBER, 15:00 UHR
ÖFFENTLICHE FÜHRUNG
Kuratorinnenführung mit Rebekka Seubert
Anmeldung unter
info@dortmunder-kunstverein.de erforderlich.

DO, 8. OKTOBER, 19:00 UHR
LA DERNIÈRE SÉANCE #14 / KLEINER FREITAG*
→ Veranstaltung in englischer Sprache
19 Uhr: DIALOGISCHE FÜHRUNG durch die Ausstellung im Dortmunder Kunstverein, mit Rebekka Seubert und dem Biologen Dario Riccardo Valenzano (Max-Planck-Institut, Köln)
20 Uhr: FILMVORFÜHRUNG im Kino im Dortmunder U: Donna Haraway: Story Telling For Earthly Survival (OV, 81 Min) ein Film von Fabrizio Terranova
Anmeldung unter
kleinerfreitag@stadtdo.de erforderlich.

SO, 11. OKTOBER, 16:00 UHR:
FINISSAGE + AUSSTELLUNGSGESPRÄCH
Gespräch zwischen Lina Hermsdorf (Künstlerin) und Janina Loh (Institut für Philosophie, Universität Wien), moderiert von Rebekka Seubert


*Teil des Jubiläumsprogramms KLEINER FREITAG des Dortmunder U:
Jeden Donnerstag ab 19 Uhr finden exklusive Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im und am Dortmunder U statt - hier ist die Vorfreude auf das (fast-)Wochenende garantiert!

 

Besonderen Dank für die Unterstützung an
Dario Riccardo Valenzano (Max-Planck-Institut, Köln) & Sanlight GmbH, Bludenz (AT)

 

Die Ausstellung wird unterstützt von:

    

 

Performance & Opening: 
Thursday 3 September, 7pm
and
Saturday 5 September, 2 pm

In her process- and time-based practice, the artist and choreographer Lina Hermsdorf (*1985 in Hamburg, lives and works in London) creates narrative situations that focus on the body in its presence and absence. Working primarily with performance, installation and film, she examines the altered perception of life through technology and the relationship to natural optimization processes.

For her new performance and exhibition Being A Vertebrate Lina Hermsdorf collaborates with dancer Jessie Jing to reflect on the relationship between growth and stagnation. Conceived specifically for the space at Kunstverein Dortmund, the new work examines diapause, a state of suspended life, that allows certain animals to bridge extreme climate conditions by drastically cutting their energy levels and pausing their development. The artist raises the question of what links and separates us in our lifecycles as growing and decaying organisms, as vertebrates, as humans and as individuals.  

 

<< ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

NACH OBEN Nach oben