Eröffnung mit Performance

Lina Hermsdorf: Being A Vertebrate

Do 3. September 2020, 19:00 Uhr / Sa 5. September, 14:00 Uhr

Performance & Eröffnung: 

Do, 3. September, 19 Uhr
und
Sa, 5. September, 14 Uhr

 

Die Künstlerin und Choreografin Lina Hermsdorf (*1985 in Hamburg, lebt und arbeitet in London) schafft in ihren prozesshaften, zeitbasierten Werken narrative Situationen, die den Körper in seiner An- und Abwesenheit in den Mittelpunkt stellen. Ihre Performances, Installationen und Filme untersuchen die veränderte Wahrnehmung von Leben durch Technologie und setzen sie in Bezug zu natürlichen Optimierungsprozessen. 

In ihrer eigens für die Räumlichkeiten des Dortmunder Kunstvereins entstandenen Performance und Ausstellung Being A Vertebrate arbeitet Lina Hermsdorf mit der Tänzerin Jessie Jing zusammen und reflektiert die Beziehung von Wachstum und Stillstand. Die neue Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Diapause, einem Zustand, in dem bestimmte Tiere klimabedingt ihren Energiebedarf einschränken und ihre Entwicklung unterbrechen können. Sie wirft die Frage auf, was uns als wachsende und zerfallende Organismen, als Wirbeltiere, als Menschen und als Individuen in unseren Lebenszyklen verbindet und was uns trennt und unterscheidet.

 

Die Ausstellung wird unterstützt von:

    

 

 

Performance & Opening: 
Thursday 3 September, 7pm
and
Saturday 5 September, 2 pm

In her process- and time-based practice, the artist and choreographer Lina Hermsdorf (*1985 in Hamburg, lives and works in London) creates narrative situations that focus on the body in its presence and absence. Working primarily with performance, installation and film, she examines the altered perception of life through technology and the relationship to natural optimization processes.

For her new performance and exhibition Being A Vertebrate Lina Hermsdorf collaborates with dancer Jessie Jing to reflect on the relationship between growth and stagnation. Conceived specifically for the space at Kunstverein Dortmund, the new work examines diapause, a state of suspended life, that allows certain animals to bridge extreme climate conditions by drastically cutting their energy levels and pausing their development. The artist raises the question of what links and separates us in our lifecycles as growing and decaying organisms, as vertebrates, as humans and as individuals. 

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