Publikation, Diskussion & Workshop
Strategies to Overcome Automatic Thinking mit Debora Ando
Freitag, 13. November 2026, 19 Uhr
► Eine Veranstaltung im Rahmen des Jahresprogramms 2026 im Bar-, Begegnungs- und Werkstattraum Wendy vs Tinkerbell
Der urbane Raum – als Ort, aber auch als dynamisches, sich ständig veränderndes Netzwerk von Beziehungen, Formen der Zugehörigkeit und Interaktionen. Die Künstlerin hinterfragt die Wahrnehmung und Interpretation des urbanen Raums. Der Begriff „Grenze“ wird hier als konstitutives Element untersucht, das sowohl die Bildung des Individuums als auch die der Gesellschaft prägt und adressiert alltägliche subjektive Erfahrungen ebenso wie die physische Dimension von Grenzen. Nach der Präsentation ihrer Publikation gibt es eine Diskussionsrunde mit Fotograf Jens Sundheim, Autorin Ersa Canpalat und Kulturwissenschaftlerin Sarah Hübscher, sowie einen Workshop, in dem die Teilnehmenden das Thema Grenzen in urbanen Räumen gemeinsam reflektieren.
Mit Textfragmenten hinterfragt Debora Ando (*1977 in São Paulo, Brasilien) Wahrnehmung und Interpretation des urbanen Raums nicht nur als Ort, sondern auch als dynamisches, sich ständig veränderndes Gefüge von Beziehungen und Interaktionen. Diese bewusste Aneignung eines stark regulierten und funktional geprägten Systems eröffnet eine kritische Auseinandersetzung mit Normen und Routinen.
„Wendy vs Tinkerbell“ ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.