PUBLIKATION & KÜNSTLERGESPRÄCH
PO-2022 mit Hans Ostapenko und MNPL
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19 Uhr
► Eine Veranstaltung im Rahmen des Jahresprogramms 2026 im Bar-, Begegnungs- und Werkstattraum Wendy vs Tinkerbell
Sicherheitsarchitektur einer totalitären Macht, zwischen künstlerischen Lösungsansätzen und mentalen Grenzverschiebungen.
Das Projekt PO-2022 entstand als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Es bezieht sich sowohl auf den von Boris Lachmann in den 1970er Jahren entworfenen ПO-2 (PO-2) Betonzaun als auch auf die Berliner Mauer hinsichtlich der Ost-West-Spaltung. Im Zentrum der vorzustellenden Publikation steht das globale Thema von Grenzen und Abgrenzung als machtpolitische Systeme von Autorität und Ordnung. Sie dokumentiert die Entwicklung der Projektidee, die Entstehungsprozesse sowie Archivmaterial und enthält einen Textbeitrag der Kunstkritikerin Julia Stellmann.
Hans Ostapenko ist ein ukrainischer Künstler, der seit 2006 in Dortmund lebt. Gemeinsam mit dem Kollektiv MNPL arbeitet er an der Schnittstelle von Kunst und Architektur, mit Fokus auf ideologisch aufgeladene Bauten. Zusammen entwickelten sie die Skulptur PO-2022, die Bezüge zur Berliner Mauer und postsowjetischen Zäunen herstellt.
„Wendy vs Tinkerbell“ ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.