Vortrag & Workshop

Kartieren des Möglichen mit Kanade Hamawaki und Nicole Kostezki

Freitag, 16. Oktober 2026, 19 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen des Jahresprogramms 2026 im Bar-, Begegnungs- und Werkstattraum Wendy vs Tinkerbell

Was fehlt auf den Karten unserer Gegenwart? Welche Qualitäten braucht ein Raum, damit Zukunft denkbar wird? Was möchten wir bewahren, verändern oder ermöglichen?  – Mapping als künstlerische und forschende Praxis. Ein Impulsvortrag zu künstlerischen Kartierungspraktiken in Kunst und Forschung stellt anhand ausgewählter Beispiele Karten als offene und experimentelle Formate vor, die über Orientierung und Dokumentation hinausgehen. Im Gespräch werden Mapping-Beispiele aus Hamawakis künstlerischer Praxis vorgestellt und im Anschluss gemeinschaftlich eine kollektive Karte von Möglichkeitsräumen entwickelt, die individuelle Perspektiven mit kollektiven Zukunftsentwürfen verbindet.

Kanade Hamawaki studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Als künstlerische Medien nutzt Hamawaki ortsspezifische und partizipative Installationen, Mapping und Künstler*innenbuch. Innerhalb der Rahmensetzungen entfalten sich prozesshafte Konstellationen, die auf situative Wahrnehmung und kollektive Erfahrung zielen.

Nicole Kostezki studierte Kunstgeschichte in Düsseldorf und Paris. Im Zentrum ihrer Forschung stehen kartografische Praktiken in der Gegenwartskunst und ihre Potenziale, territoriale Ordnungen, Grenzen und Räume neu zu denken. Derzeit entwickelt sie ein Promotionsvorhaben an der Universität zu Köln.





„Wendy vs Tinkerbell“ ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.

<< ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

NACH OBEN Nach oben