Chris Reinecke

4 x 3 geschwärzte Dosen

Titel: Chris Reinecke: 4 x 3 geschwärzte Dosen
Jahr: 1995
Material: Tusche auf Papier
Maße: 20 x 14 cm, gerahmt 28 x 21 cm
Auflage: Unikat, gerahmt
Preis: 2.500 €

Chris Reinecke, die Beobachterin (ein Titel, den sie sich selbst verliehen hat), durchmisst seit Mitte der 1960er Jahre mit ihrer künstlerischen Arbeit unermüdlich unsere Welt in all ihren politischen, sozialen, geistigen und poetischen Dimensionen. Vom radikalen Beginn ihres Schaffens bis heute ist „das Werk“, trotz aller formalen Transformationen, bei ihr stets ein offener Prozess, über den man (also Künstler*in und Betrachter*in) sich mit der Welt in Beziehung setzt. Die Serie der Dosen aus dem Jahr 1995 verweist einerseits auf Arbeiten aus den 1960er Jahren, die spöttisch wie kritisch Konsumwahn und Hortungsparanoia der Nachkriegsdeutschen kommentierten als auch auf die analytisch-konzeptuellen Ansätze, die ihr Werk heute bestimmen.

Text: Sebastian Schemann  

 

Chris Reinecke (*1936 in Potsdam, lebt in Düsseldorf) studierte 1961-65 (nach mehrjährigem Aufenthalt in Paris) an der Düsseldorfer Kunstakademie bei K.O. Götz und Gerhard Hoehme. 1967-71 war sie neben Jörg Immendorff die maßgebliche Protagonistin des offenen Künstlerkollektivs LIDL. Aktuelle Ausstellungsbeteiligungen gab es u.a. im Kunstverein Hamburg (2021), Kunstverein Harburger Bahnhof (2019), LENTOS, Linz (2018) und Ludwigforum, Aachen (2011).


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