JESSICA GISPERT

Sense of Selfed

1. – 30. August 2015

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zur Edition von Jessica Gispert

Die Arbeiten der aus Miami stammenden Künstlerin Jessica Gispert (*1984, lebt und arbeitet in Düsseldorf) verhandeln popkulturelle Phänomene und deren Einfluss auf die Identitätsbildung, Selbstinszenierung und Übersexualisierung.

Blickt man zurück auf die ältesten Körperdarstellungen der Menschheit, so ist anzunehmen, dass diese eher aus dem Blickwinkel einer Selbstreflexion entstanden als durch die Betrachtung Außenstehender. Die weiblichen Figurinen aus der jüngeren Altsteinzeit, wie beispielsweise die Venus von  Willendorf, sind vermutlich Zeugnis der ersten von Frauen selbst hergestellten Bildnisse.

Für die Sommerausstellung entwickeln junge KünstlerInnen Ausstellungskonzepte, die explizit für die Rezeption von außen über die große Fensterfront des Kunstvereins vorgesehen sind. Währenddessen bleibt der Kunstverein geschlossen.

KALENDER

Mittwoch, 29. Juli 2015, 18:00 Uhr
WORK IN PROGRESS
für Mitglieder und Förderer des Dortmunder Kunstvereins. Jessica Gispert steht während des Ausstellungsaufbaus für alle Fragen zur Verfügung.

Freitag, 31. Juli 2015, 19:00 Uhr
ERÖFFNUNG

Donnerstag, 13. August 2015, 18:00 Uhr
KURATORINNENFÜHRUNG 

Die Ausstellung wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung von:

    

  


 

Jessica Gispert (born 1984, lives and works in Düsseldorf) from Miami, makes work that deal with pop-cultural phenomena and the influence it has on building one’s identity, self-enactment and hypersexualisation.

Gispert toys with her fascination for extraordinary materials and esotericism, odd color combinations and sensory perception. Sometimes on the border between seduction and infantilization, her works create mixed feelings that are supposed to result in the arousal of a skeptical view.

During the summer series, young artists develop an exhibition which is explicitly fit for a reception from the outside. The access to the exhibition is only possible at the vernissage, from then on it can only be observed from the circular window facade of the Dortmunder Kunstverein. This format enables passer-bys to experience art outside of opening hours, day or night.

 

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