SEBASTIAN FREYTAG

Werkstein

21. November 2014 – 25. Januar 2015

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zur Edition und zum Katalog von Sebastian Freytag


Sebastian Freytag greift in seiner eigens für den Dortmunder Kunstverein entwickelten Wandarbeit die urbane Geologie Dortmunds auf und unterwirft diese einer Untersuchung. Sie zeigt das Motiv des Steinbruchs als Wurzel der Abstraktion und legt dadurch im Gegenzug eine Spur von den Gesteinsschichten hin zu einer Referenz der reinen Malerei. Dabei richtet sich sein Vorgehen nicht ausschließlich in das Innere des Ausstellungsraumes, sondern ragt in den innerstädtischen Raum hinein und darüber hinaus.

Viele Fassaden im Dortmunder Stadtraum erinnern bis heute an sie: Die Steinbrüche in der unmittelbaren Umgebung der Stadt. Als Motiv fanden Steinbrüche bereits im 20. Jahrhundert Eingang in das Werk der Architekten sowie in die Formsprache der Abstraktion zum Beginn der Moderne, wie beispielswese im Werk von Paul Cezanne oder Max Slevogt. Die Ausstellung wurde flankiert von einer Arbeit im Steinbruch Oberste in Dortmund.

KALENDER

Mittwoch, 19. November 2014, 18:00 Uhr
WORK IN PROGRESS für Förderer und Mitglieder des Dortmunder Kunstvereins. Der Künstler steht während des Ausstellungsaufbaus für alle Fragen zur Verfügung.

Donnerstag, 15. Januar 2015, 18:00 Uhr
KÜNSTLERGESPRÄCH
Die Bedeutung des Steinbruchs für die Abstraktion: Der Werkstein als Gradmesser eines urbanen Zustandes – Sandra Dichtl im Gespräch mit Sebastian Freytag.

Samstag, 24. Januar 2015, 11:00 Uhr
EXKURSION
mit Sebastian Freytag zum Steinbruch Oberste sowie zum geotechnischen Institut Dr. Höfer in Dortmund

 

Die Ausstellung wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung von:

         Kunststiftung NRW       

und dem Museum für Naturkunde, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund sowie der Fa. Oberste GmbH

 

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