Mathilde Rosier

The organs of the whale

15. September – 27. November 2012

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Die Künstlerin Mathilde Rosier entwickelt performative Narrationen, deren Inhalt Realität und Fiktion verschränkt.Traumartige Elemente reflektieren vergangene Tage und ihre gesellschaftlichen Konventionen. Zusammen mit unnahbaren Rauminstallationen ergibt sich ein abgründiges Gesamtgefüge.

Für den Kunstverein entwickelte Rosier die Ausstellung The organs of the whale - Über das strategische Zusammenspiel von Architektur und Musik. Im Englischen bezeichnet das Wort „organ“ sowohl das Musikinstrument, als auch funktionale Teile der Körperanatomie von Lebewesen. Mehr denn jedes Instrument kommuniziert die Orgel mit ihrem Klang über den Körper mit den Zuhörern. Die Frequenzen scheinen, zumal häufig über die Rückseite in die Zuhörer eindringend, das Gewebe zu durchdringen. Assoziiert mit den Gesängen von Walen, repräsentiert durch „Moby Dick“, den großen Wal aus Herman Melvilles gleichnamigem Roman, werden der anatomische und der architektonische Raum des Walköpers mit jenem des Kirchengebäudes in Beziehung zueinander gesetzt. Dies geschieht über eine musikalische Performance im Kirchenraum der evangelischen Kirche Dorstfeld sowie eine anschließende Ausstellung im Dortmunder Kunstverein.

Mathilde Rosier hat an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris studiert. Ausstellungen und Performanceswaren kürzlich zu sehen im Musée Jeu de Paume, Paris, dem Museum Abteiberg, Mönchengladbach in der SerpentineGallery, London, im Camden Arts Centre, London und in der Staatsgalerie Stuttgart.

KALENDER

Sonntag, 9. September 2012 (Tag des offenen Denkmals), 18:00 Uhr
PERFORMANCE
in der evangelischen Kirche Dorstfeld, an der Orgel: Dario Treese

Freitag, 14. September 2011, 19:00 Uhr
ERÖFFNUNG

Dienstag, 25. September 2011, 13:00 – 14:00 / 17 –18.00 Uhr:
KURATORINNENFÜHRUNGEN
mit Sandra Dichtl

Samstag, 29. September 2011, 16:00 – 24:00 Uhr 
MUSEUMSNACHT
FÜHRUNGEN ab 16.00 Uhr stündlich, Dauer je 20 Min., letzte Führung um 23:00 Uhr
In der gesamten Stadt: Wie die Kunst laufen lernte. In Anlehnung an Bukarester Kirschverkäufer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bringt der Dortmunder Kunstverein in Kooperation mit dem „Salon Atelier“ die Früchte der künstlerischen Arbeit in Form kleiner Editionen mit dem Bauchladen unters Volk.

Die Ausstellung wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung von:

Kunststiftung NRW 

 

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