Johannes Paul Raether, Victoria Sin, Mikołaj Sobczak und Philipp Timischl

DISPLAY

15. Juni bis 18. August 2019

Eröffnung: Freitag, 14. Juni, 19 Uhr

Die von einem Performance- und Kinoprogramm begleitete Gruppenausstellung DISPLAY zeigt zeitgenössische künstlerische Arbeiten, die sich mit dem Konzept „Drag“ auseinandersetzen.

Ursprünglich bezeichnet Drag das Auftreten in Kleidung des jeweils anderen Geschlechts, wobei jeder Performer/jede Performerin einen individuellen Charakter, eine eigene Identität entwickelt. Obschon allen Formen des Drag die Hinterfragung konventioneller Geschlechterdefinitionen gemein ist, lässt sich eine zunehmende Aufweichung hin zu geschlechtsneutralen Rollen beobachten.

In den Arbeiten von Johannes Paul Raether (*1977, lebt in Berlin), Victoria Sin (*1991, in Toronto CA, lebt in London), Mikołaj Sobczak (*1989, in Poznan PL, lebt in Münster) und Philipp Timischl (*1989, in Graz, lebt und arbeitet in Wien) begegnen wir unterschiedlichen Auseinandersetzungen mit dem Konzept von Drag: Es findet Widerhall als Werkzeug der Selbstermächtigung, als Möglichkeit einer immer wieder neu zu erfindenden Identität sowie als Vehikel zur Hinterfragung und zur Überwindung sozialer Klassen, (hetero)normativer Vorstellungen und bestehender Geschichtsschreibung.

Die Ausstellung wird kuratiert von Linda Schröer


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