ANNE-LISE COSTE

22. Februar bis 26. April 2020

Eröffnung: Freitag, 21. Februar 2020, 19 Uhr

Ganz gleich auf welche Techniken Anne-Lise Coste (*1973 in Marignane, lebt und arbeitet in Orthoux, FR) zurückgreift, ob auf Airbrush, Sprühfarbe, Pastell, Lack, Acryl, Tinte, Bleistift oder Öl, oftmals erinnern ihre Zeichnungen und Texte an Graffiti und an den urbanen Raum. Diese Kompositionen von einfachen und schematischen Formen und/oder Wörtern sind Teil der langen Geschichte der Art Brut, die mit Jean Dubuffet (1901-1985) anfängt und über Jean-Michel Basquiat (1960-1988) hin zu A. R. Penck (1939-2017) reicht.

Mit ihrer spontanen Geste drückt Coste in ihren Arbeiten subjektive Stimmungen aus, gemischt mit unverbrauchten und scharfzüngigen Kommentaren zum aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehen. Ihre unmittelbare Bildsprache erschafft einen Katalog zeitgenössischer Ängste, in denen sich Kraft und Fragilität, Gewalt sowie Sinnlichkeit und ein poetischer Sinn mit Gesellschaftskritik vermischen.

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