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Durch Zeichnungen verschränkt Hannes Kater spannungsvoll die Dimensionen von Fläche und Raum. Zum Teil werden sie direkt auf die Wand, zum Teil auf Styroporplatten gebracht, parallel hierzu aber auch per Overheadprojektor an Wand und Decke bzw. an die Raumobjekte aus Styropor geworfen. Um den Eindruck der Raumauflösung durch Raumüberlagerung zu erreichen, werden die Styroportafeln in Form der Zeichnungen geschnitten. Die Wand löst sich gleichsam ab, schwebt in den Raum hinein und entfaltet eine eigene Raumstruktur. Durch die Projektoren sind die Zeichnungen nicht nur real vorhanden, sondern darüber hinaus als immaterielle Struktur gegenwärtig, um in ihrer immateriellen Präsenz die Erfahrungen von Raum und Zeit miteinander zu verschränken. Dabei steht der technischen Ready-Made-Ästhetik und der an Computerzeichnungen erinnernden Bildsprache Hannes Katers die rein handwerkliche Fertigung dieser Raumzeichnungen gegenüber.
Für den Dortmunder Kunstverein wird Hannes Kater eine neue, diese Ebenen verbindende Raumzeichnung schaffen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Stadt Ennigerloh, die dem Künstler im Jahr 2006 den Albert-Stuwe-Kunstpreis für Zeichnung verliehen hat.
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