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Im Rahmen des Kooperationsprojekts "PNEUMA MONOXYD. Thomas Köner" zeigt der international renommierte Medienkünstler seine neue Videoarbeit auf der Videowand des Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.
Die nach außen gerichtete große Video-Wand des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl wirft ihre Bilder in die Freifläche eines großen, zu großen Platzes mit angrenzender Architektur aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Thomas Köner, Klang- und Bildkünstler der Zeitdehnung‚ der Langsamkeit und der Langeweile, zeigt auf der Projektionsfläche ein für diese Situation neu geschaffenes Video mit dem Titel „Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Straßen“. Dies ist ein Bibelzitat (Jesaia 42/2), das, so Köner selbst, „den perfekten Untertitel für den Blick auf die urbane Leere bildet“, die sich auf dem Marler Platz an einem Herbst- oder Winterabend ebenso einstellt, wie in dem von Köner auf seinem Video festgehaltenen Stadtzentrum der amerikanischen Großstadt Detroit.
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl Creiler Platz, Rathaus 45768 Marl
www.marl.de/skulpturenmuseum
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