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Künstler: |
Lüders, Marc |
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Titel: |
Objekt 223-5-5, 2002 |
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Material: |
Repro nach dem Original (Öl auf Silbergelatine-Print) |
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Bildgröße: |
Repro: 20 x 16,5, cm, Original: 90 x 70 cm |
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Infos: |
signiert u. limitierte Auflage (10 verschiedene Motive) |
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Preis: |
28,00 € |
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Bestellung: |
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Marc Lüders bringt malerische Techniken unmittelbar in das fotografische Bild ein, um die beiden Darstellungsebenen zu verschränken und die Fremdheit der Medien zueinander zur Anschauung zu bringen. Sobald die Divergenz von Figur und Umraum wahrgenommen wird, wird auch die ursprünglich vorausgesetzte Entität des Bildes als in sich homogenes und logisch konstruiertes Zeichensystem in Frage gestellt. Hierbei lassen sich zwei unterschiedliche Typologien unterscheiden. Zum einen zeigt Marc Lüders in s/w-Aufnahmen Interieuransichten, bisweilen auch Waldstücke, deren Vertrautheit und Bekanntheit durch ein nicht zu erklärendes, malerisch eingebrachtes Element aufgebrochen ist. In einem kurzen, präzis gesetzten Pinselstrich umreißt der Künstler einen Fremdkörper, der sich weder figurativ noch gegenständlich bestimmen lässt, der aber doch durch Schattenwurf und feine Abstufung der Grautöne körperhaft im Bildgefüge verortet ist. Gestalt und Umraum, Malerei und Fotografie, stehen nicht unversöhnlich gegeneinander. Das auf der Außenhaut der Fotografie zunächst erscheinende, dann auch imaginär in das Bild vordringende Objekt stellt sich dar als Handlungsspur, die den Eingriff des Künstlers vergegenwärtigt. Der zweite Bildtypus präsentiert – bevorzugt in den suburbanen Randzonen heutiger Großstädte, im Niemandsland von Brach-, Wiesen und Baustellengelände – Männer oder Frauen, vereinzelt, wie Fremdkörper, traumverloren, in dieser sonst menschenleeren Trostlosigkeit erstarrt.
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