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Im Rahmen der Ausstellung „Tine Benz – From Here to Galaxy“ wurde der Ausstellungsraum des Dortmunder Kunstvereins für die 5. DEW-Museumsnacht in unterschiedlichen künstlerischen Medien als Aktionsfeld erprobt. Das durch die Installation geschaffene räumliche Kontinuum setzt sich im gemeinsamen Spiel an einer GameStation fort. Angeleitet durch den Künstler tmlehmann werden Besucherinnen und Besucher hier angeregt, im Computerspiel neue räumliche Orientierungen experimentell zu erfahren. Dieses kommunikative Angebot wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern jeden Alters gern angenommen.
In einer Klangperformance von Kai Kraatz (Barcelona) und Ismael Sanoja (Venezuela) gewann der Kunstverein als Handlungsraum weitere Dimensionen. Die beiden Künstler nutzen Hardware als künstlerisches Arbeitsmaterial. Festplatten werden zu Klangerzeugern, CPU´s zu Bildträgern und manch anderes Bauteil zum Bestandteil einer Installation. Rechner versteht er nicht nur als Werkzeuge zur Erstellung virtueller Welten, sondern auch wiederum als gestaltbares reales Material, mit sensitiv spürbaren Eigenschaften wie Klang, Vibration, Wärme oder Geruch. Dies ist die Grundlage für sein besonderes Verständnis bildhauerischer Arbeit.
Die Klangperformance wurde im Laufe des Abends drei Mal vorgeführt. Insgesamt konnte der Dortmunder Kunstverein mit ca. 260 BesucherInnen gegenüber 150 im Vorjahr einen erfreulichen Zuwachs verzeichnen. Der Kunstverein wurde zum kommunikativen Ort, an dem über die aktuelle Ausstellung, über künstlerische Klangexperimente und mehr diskutiert werden konnte.
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