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Eingeladen wurde zum 2. KunstChat der Medienkünstler Kay Malek, aktuelle Arbeiten vorzustellen. Es handelt sich um "selbstorganisierende Grafiken", die sich allein aus Farb-Form-Bewegungen gestalten. Während also die Videoarbeit der aktuellen Ausstellung von Bettina Pousttchi auf soziale Fragestellungen und Identitätsbestimmungen abhebt, ist die Position von Kay Malek vollkommen von narrativen Bezügen abgelöst, um sich autonom zu entfalten. Damit stehen sich zwei konträre Ansätze der Medienkunst gegenüber.
Das eigentliche Thema von Kay Malik ist eine autonome Realität. Der graphische Prozess ist die sichtbare Entsprechung eines auch für den Künstler unsichtbaren Realitätskonstruktes.
In einem offenen Gespräch sollen diese Positionen erläutert und in kunsthistorische Zusammenhänge eingebracht werden.

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